Apple iPad 3: Alle Gerüchte – Update: Physischer Home Button gesichert?
Mit dem iPad hat Apple den Markt für Tablet-PCs revolutioniert. Mit dem iPad 3 will der iPhone-Hersteller das durchdachte Konzept sogar noch besser machen – ein hochauflösendes Display, mehr CPU-Power und eine schnellere Datenanbindung stehen derzeit zur Debatte. Wir haben alle Gerüchte zum iPad 3 für Sie zusammengefasst. Heute frisch aktualisiert. (Lars Craemer, 03.03.2012)
Apple lädt zum 7. März auf eine Veranstaltung ein, auf der wohl das neue iPad vorgestellt wird. [Quelle: siehe Bildergalerie] Von Apple gibt es zum iPad 3 noch keine offizielle Aussage. Derzeit ist noch nicht einmal bekannt, ob das iPad 3 womöglich sogar “nur” iPad 2 HD heißen wird – ein ähnliches Spiel erlebte man 2011, als das neue iPhone nicht iPhone 5, sondern “nur” iPhone 4S hieß. Möglicherweise bringt Apple auch gleich zwei neue Geräte auf den Markt: das iPad 3 mit A6-SoC und Retina-Display sowie ein iPad Mini, quasi als Budget-Tablet für den Massenmarkt. Derzeit deuten viele Gerüchte auf eine Vorstellung des iPad 3 am 7. März hin. Wir haben für Sie die wichtigsten Gerüchte zum kommenden Apple-Tablet zusammengefasst.
Apple iPad 3: Retina-Display
Der Bildschirm des iPad 2 löst derzeit mit 1.024 × 768 Bildpunkten auf, dies entspricht einer Pixeldichte von 132 ppi. Beim iPad 3 kommt aller Wahrscheinlichkeit nach ein Retina-Display mit einer Auflösung von 2.048 x 1.536 Bildpunkten und einer Pixeldichte von über 260 ppi zum Einsatz. Damit werden zukünftig Inhalte auf dem iPad 3 feiner gezeichnet und sehen deutlich besser aus. Die höhere Auflösung ermöglicht auch aufwendigere Grafiken. Apple setzt bei der Display-Technik beim iPad 3 laut Berichten nicht mehr auf die bewährte IPS-Technik, sondern es sollen IGZO-Displays von Sharp zum Einsatz kommen. Diese bieten eine 30 Prozent bessere Energiebilanz. Die Webseite MacRumors hat bereits ein iPad-3-Display in die Hände bekommen und unter ein Mikroskop gelegt. Die Aufnahme zeigt, dass sich auf der gleichen Fläche bei einem iPad 2 2×2 Bildpunkte befinden, auf dem neuen Display jedoch 4×4 Pixel. Dies entspricht exakt dem nun wohl bestätigten Retina-Display mit 2.048 x 1.536 statt 1.024 x 768 Pixeln.
Neue Bilder vom Apple-Zulieferer Radiant Opto-Electronics, der für die LCD Backlight Unit (BLU) verantwortlich ist, zeigen angeblich die neuen Retina-Displays für das iPad 3. Alle technischen Informationen decken sich mit der Annahme, dass Apple diese hochauflösenden Displays beim iPad 3 verwenden wird. Neu ist jedoch, dass anscheinend auch Samsung auf der Zulieferer-Liste steht. Frühere Gerüchte haben bereits angenommen, dass Apple nach den vielen Patentstreitigkeiten den Laufpass gibt. In der Firma sollen angeblich auch vier funktionsfähige iPad-3-Tablets als Muster vorhanden sein. Der Reparatur- Dienst iFixit zeigt in einem Video ein “mögliches” iPad-3-Display mit 2.048 × 1.536 Pixel. Der Versuch, das Display in ein iPad 2 zu verbauen, scheiterte, da die Anschlüsse nicht passten. Das Video ist trotzdem sehenswert.
Apple iPad 3: Apple A6-SoC
Im iPad 2 und iPhone 4S arbeitet derzeit der A5-Prozessor von Apple. Dieser ermöglicht zwar eine sehr flüssige Darstellung von Spielen und Multimedia-Dateien, aber angesichts der hohen Retina-Auflösung wird Apple beim iPad 3 wahrscheinlich einen Quadcore-Prozessor mit schnellerer Grafikeinheit verwenden. Neben der besseren Leistung dieses Chips ermöglich die neue SoC-Generation auch eine geringere Akku-Last im Idle-Betrieb. Angesichts der langen Angebotszeit von rund einem Jahr der jeweiligen iPad-Generation ist der Einsatz eines Quadcore-Prozessors, zumindest beim Flaggschiff-Tablet, wahrscheinlich. Der schnellere A6-Prozessor wird darüber hinaus sicher auch beim iPhone 5 zum Einsatz kommen – hier könnte Apple die Taktrate aufgrund der kleineren Display-Auflösung reduzieren und so die geringere Akkukapazität (beim iPhone 5) ausgleichen.
Bereits vor einigen Tagen sind erste Bilder der iPad-3-”Hauptplatine an die Öffentlichkeit gelangt. Für Verwirrung sorgte allerdings die Chipbezeichnung “A5X”, erwartetet wurde bislang, dass beim iPad 3 der A6-Chip mit Quadcore-Technologie zum Einsatz kommt. Die einfachste Erklärung besagt, dass dieser Chip eine frühe Testversion ist, quasi ein Zwischenschritt, bis der A6-SoC fertig entwickelt ist. Andere Quellen vermuten, dass Apple beim iPad 3 weiterhin auf einen Dualcore-Chip setzen wird, allerdings mit deutlich beschleunigter GPU-Einheit, um die hohe Auflösung des Retina-Displays bewältigen zu können. Da nach wie vor der iPad Mini nicht vom Tisch ist wäre auch möglich, dass Apple beim iPad 3 den A6-Chip mit Quadcore-Technologie verwendet und beim iPad Mini eine aufgebohrte Version des bekannten A5-SoCs (A5X) einsetzt.
Die wohl wichtigste offene Frage beim iPad 3 ist: Kommt nun ein Quadcore-SoC (A6) oder noch eine überarbeitete Dualcore-SoC (A5X)? Die Meinungen dazu gehen auseinander. Der oben erwähnte Bildbeweis ist kritisch zu sehen, denn es könnte sich lediglich um einen Testchip handeln. Zur Erinnerung: Das iPad 1 und das iPhone 4 setzen noch auf den A4, einen Single-Core-Prozessor. Erst für das iPad 2 und das iPhone 4S brachte Apple den Dualcore-SoC A5. Der A4-Chip trug die Bezeichnung S5L8930X, der A5 dann S5L8940X. Die Unterschiede liegen in den Zahlen 30 und 40 vor dem X. Das Bild zeigt die Bezeichnung S5L8945X – da wäre dann nur ein Fünferschritt. Vielleicht ist der A5X-SoC aber auch für das iPad Mini (siehe unten).
Apple iPad 3: Chassis
Das Gehäuse des iPad 3 wird aller Voraussicht nach fast genau so aussehen wie beim iPad 2, allerdings wird es etwas dicker sein als beim iPad 2. Der Vorgänger des iPad 3 ist rund 8,6 Millimeter dick, beim iPad 3 soll ein größerer Akku eine Bauhöhe von etwa 9,6 Millimeter notwendig machen. Neben kosmetischen Änderungen weisen aktuelle Bilder eines angeblichen iPad-3-Chasis auch auf eine geänderte Kamera hin – die Bohrung hat die Größe der iPhone-4S-Einfassung. Wie sich die Änderungen auf das Gewicht des iPad 3 auswirken werden, ist noch nicht bekannt. Möglicherweise ist der neue Akku schwerer als sein Vorgänger, dieser Umstand könnte aber durch ein leichteres Display mit weniger Beleuchtungs-Elektronik ausgeglichen werden. Apple wird so oder so alles daran setzen, das Gewicht nicht deutlich über iPad-2-Niveau steigen zu lasen. Neue Vergleichsbilder der angeblichen iPad-3-Rückseite mit der Rückseite des iPad 2 belegen eindrucksvoll, dass Apple den kommenden Tablet-PC etwas höher designen musste. Laut verschiedenen Quellen ist der größere Akku daran schuld. Dies bietet darüber hinaus den Vorteil, dass die neue Bauhöhe mehr Raum für den Kamera-Sensor bereitstellt.
Update vom 03.03.2012: Gerüchte, wonach das iPad 3 möglicherweise keinen physischen Home Button mehr hat, kann man als erledigt ansehen. Die Webseite Repairlabs hat nach eigenen Angaben ein iPad-3-Gehäuse in die Finger bekommen. Damit wäre die Theorie vom Tisch, Apple verzichte auf eine entsprechende Aussparung. Das iPad 3 soll demnach in Weiß und Schwarz auf den Markt kommen.
Apple iPad 3: Kamera
Die neuen iPad-Bilder im Internet zeigen derzeit eine größere Kamera-Öffnung im Gehäuse, die Abmessungen sollen mit denen des iPhone 4S übereinstimmen. Sollte das abgebildete Gehäuse echt sein, kann man beim iPad 3 also mit einer 8-Megapixel-Kamera rechnen. Ein weiterer Punkt, der für das Auslassen einer 5-Megapixel-Lösung steht, ist die anwachsende Höhe des iPad 3. Ein weiteres Indiz für eine 8-Megapixel-Kamera sind diverse Einkäufe bei Sony und Omnivision, beide Apple-Zulieferer verkleinern stets die benötigte Bauhöhe der Kamera-Module. Bei iPad 3 kommt also mindestens ein 5-Megpixel-Sensor zum Einsatz. Auf der Vorderseite gibt es darüber hinaus eine Kamera mit Full-HD-Auflösung (1080p) für Facetime in HD. Neue Bilder vom iPad 3 belegen ebenfalls deutlich, dass Apple die Kamera beim iPad 3 überarbeiten will. Allerdings ist die “Spar”-Variante mit 5 Megapixeln weiterhin nicht vom Tisch. Angeblich rechtfertigt der Sprung auf 8 Megapixel die Mehrkosten für die aufwendigen Sensoren nicht gänzlich.
Apple iPad 3: LTE/4G
Apple ist nicht dafür bekannt, dass man sofort jedem Technologie-Trend hinterher läuft. Zumindest nicht, bis die Technik preisgünstig in Serie gefertigt werden kann, verbreitet ist und die restliche Hardware nicht negativ beeinflusst. Die kommende 4G-Übertragungstechnik LTE könnte es dennoch relativ früh in ein Apple Gerät schaffen. Das iPad 3 wäre für diesen Schritt aus mehreren Gründen ideal. Der größere Akku in Kombination mit dem fortschrittlichen A6-Prozessor würde die benötigten Kapazitäten für den vergleichsweise stromhungriegen LTE-Chip bieten. Mobilfunkanbieter weltweit forcieren darüber hinaus derzeit LTE, um neue Kunden zu gewinnen. Kann Apple nicht liefern, setzt man eben auf andere Premium-Kunden. Auch das neue Display, welches weniger Strom als das Modell aus dem iPad 2 benötigt, würde weitere Kapazitäten für einen LTE-Chip freisetzen.
Apple iPad 3: Ein größerer Akku
Das iPad 3 soll einen 14.000-mAh-Akku besitzen – zum Vergleich: das iPad 2 besitzt einen Akku mit 6.500 mAh Kapazität. Dieser Schritt wäre für den besagten LTE-Chip unumgänglich, aber auch der neue Prozessor, der zwar sparsamer ist, aber unter voller Last das Retina-Display befeuern muss, benötigt mehr Leistung. Da Apple aber die Laufzeit des iPad 2 nicht unterschreiten will, bleibt angesichts des Zusammenspiels aller (möglichen) Komponenten nur der Schritt, die Akkukapazität zu erhöhen.
Apple iPad 3: iPad Mini
Das iPad mini soll angeblich für 250 bis 300 Dollar auf den Markt kommen und den Funktionsumfang und die Auflösung des iPad 2 besitzen – diese beträgt 1.024 x 768 Bildpunkte. Apple soll laut Gerüchten beim iPad Mini ein 7,85-Zoll-Display von AU Optronics und LG verwenden. Möglicherweise wird auch die 4G-Übertragungstechnik LTE mit an Bord sein. Laut den Quellen hat Apple erst relativ spät mit den Plänen für einen kleineren Tablet-PC begonnen. Der letzte Auslöser für die Umsetzung war angeblich der Erfolg des Kindle Fire von Amazon. Mit LG und AU Optronics sind zwar die Zuliefer-Quellen bekannt, allerdings gibt es keine Informationen zur restlichen Ausstattung. Möglicherweise verwendet Apple beim iPad Mini den bekannten A5-Chip aus dem iPhone 4S. Ob es sich beim iPad Mini um ein Testprodukt oder ein Vorserien-Modell handelt, ist nicht bekannt.
Ein Insider-Bericht aus der Zulieferer-Industrie befeuert erneut die Gerüchte um das iPad Mini. Angeblich soll das Gerät für unter 400 Dollar auf den Markt kommen und einen 7-Zoll-Bildschirm besitzen. Das Gerät soll speziell für den Multimedia- und Spiele-Einsatz gedacht sein, zu diesem Zweck wird es eine schnelle GPU-Einheit (Apple A5X?) samt großem Akku besitzen. Allerdings wird das Produkt angeblich erst zum Weihnachtsgeschäft 2012 auf den Markt kommen.
Apple iPad 3: Release-Termin/Preis
Wie 9to5Mac berichtet, ist das iPad 2 mit WLAN + 3G nur noch sehr begrenzt lieferbar. Sowohl die Lager von Apple selbst als auch große Händler melden Engpässe. 5 von 6 Modellen seien nicht mehr lieferbar, so ein Händler. Nur das iPad 2 mit WLAN-only sei noch gut verfügbar. Das iPad 3 von Apple soll laut Gerüchten noch im ersten Quartal 2012 auf den Markt kommen, aktuelle Informationen deuten auf einen Termin Anfang März hin – einige Quellen sprechen vom 7. März. Weitere Gerüchte deuten ebenfalls auf eine Vorstellung des iPad 3 in San Francisco hin, diese wurden angeblich von einer internen Apple-Quelle bestätigt.
Der Nachrichtensender CNBC will wissen, dass das iPad 3 bald vorgestellt wird. Und zwar am 7.3., also während der Cebit. Und Apple hat quasi die offizielle Bestätigung geliefert, denn man hat amerikanische Journalisten eingeladen – und auf dem Bild ist deutlich ein iPad zu erkennen. Der Text dazu lautet: “Wir haben etwas, was ihr wirklich sehen müsst. Und berühren.” Ein Hinweis auf das neue Display des iPad 3, dem man Full-HD-Fähigkeit nachsagt?
Laut einer im Internet veröffentlichten Tabelle soll Apple die Preise für das iPad 3 im Vergleich zum iPad 2 je nach Ausstattung anheben. Der neue Tablet-Rechner soll dann mit 16, 32 und 64 GiByte und WiFi jeweils 80 US-Dollar mehr kosten als das iPad-2-Gegenstück. Aktuell kostet das iPad 2 mit diesen Ausstattungsmerkmalen 499, 599 und 699 US-Dollar. Damit würden sich für das iPad 3 Preise von 579, 679 und 779 US-Dollar ergeben. Das iPad 3 mit zusätzlichem UMTS steigt laut der Liste im Preis um 70 Dollar im Vergleich zum Vorgänger an und erreicht so beim Topmodell mit 64 GiByte, WLAN und UMTS ganze 899 US-Dollar. Damit würde Apple nicht nur seine bisherige Preisstruktur ändern, sondern auch durch die ebenfalls spekulierte Preissenkung des iPad 2 eine ganz neue Preisklasse einführen. In den USA haben einige Händler zwar schon damit begonnen, das iPad 2 günstiger anzubieten. Eine Bestätigung für höhere iPad 3-Preise ist dies aber nicht, da derartige Preissenkungen vor Erscheinen eines neuen Modells nicht ungewöhnlich sind.
Das SHH-Team ist gespannt und bleibt für Sie am Ball !
Quelle: PC Games Hardware / Internet / Golem / MACWorld

, sind nun noch ausreichend 32 + 64 GB iPads Wifi + 3G (UMTS) ab Lager leiferbar.
Apple iPad live bei SHH erleben.